Waldstock #19
13. - 14.Juli 2012
Festwiese am Schloßberg
--> Zum Festival 2012
Über Waldstock
Die Anfänge
Angefangen hat alles 1994. Ein paar idealistische Pegnitzer Musikfans saßen in einer Pegnitzer Kneipe und dachten sich: es werde Festival! Wer spielt? Am besten gleich wir selber! So wurden Bands gegründet und im Handumdrehen ein Festival aus dem Boden gestampft, zu dem sich sogleich an die 300 - 400 Besucher verirrten.
Im Lauf der Jahre mussten wir viel Lehrgeld bezahlen und den Organisationsaufwand immer mehr professionalisieren. Wir hatten z.B. solange kein richtiges Bühnendach bis bei einer wahren Sintflut 1997 alles in Schlamm und Chaos zu versinken drohte. 1998 konnten wir erstmals an die 1000 Besucher auf der Festwiese begrüßen.
Die Entwicklungen
Ein Jahr später kamen dann schon um die 2000 Leute und es werden immer mehr! Dies ermöglicht uns, bekanntere Bands spielen zu lassen, aber auch das Drumherum um Waldstock zu erweitern. So konnten wir in den letzten Jahren verschiedene Aktionen, wie z.B. Crepes kreierende Trapezkünstler oder ein von Zimmermännern eigens für Waldstock zusammengebasteltes Kaffeehaus präsentieren. Andererseits wurden ständig mehr Mitarbeiter erforderlich und der Planungsaufwand stellte uns Jahr um Jahr vor immer wieder neue Herausforderungen. So freuen wir uns auch immer über neue Mitarbeiter und Vereinsmitglieder. Ein Formular zur Mitgliedschaft könnt ihr hier herunterladen.
Im Jahr 2010 haben wir uns dann überlegt, das ein wunderschöner Sommertag doch eigentlich noch einer zu wenig für Waldstock ist. Kurzerhand wurden für den Freitag ein paar Akustik Acts sowie jeder, der selber Mit seiner Klampfe Musik machen wollte auf den Schlossberg zu einem Waldstock Präludium eingeladen. Die Bühne blieb dabei dunkel, es wurden nur ein paar lauschige Lagerfeuer angezündet.
Das kam so gut an, dass wir beschlossen haben dieses Singer/Songwriter Waldpicknick als festen Bestandteil in unser Programm mit aufzunehmen, sodass Waldstock jetzt immer schon am Freitag beginnt. Die Bar und die Bühne bleiben dabei geschlossen, nur der Bierstand ist geöffnet und Licht kommt nur von den Lagerfeuern.
Die Gründe
Immer wieder werden wir gefragt, warum wir es uns antun, eine Großveranstaltung wie Waldstock durchzuführen, ohne Eintritt zu verlangen. Die Antwort ist ganz einfach: Wir lieben die offene Atmosphäre des Festivals. Wir wollen, dass jeder zwanglos vorbeischauen kann, um Freunde zu treffen, gute Musik zu hören und Spaß zu haben. Und damit befinden wir uns in einer großartigen in den 70er Jahren entstandenen Tradition antikommerzieller Festivals, die mehr Wert auf Gemeinschaftlichkeit, Fairness, Solidarität und Atmosphäre legt, als auf Profit. Wir versuchen aus diesem Grund auch, die Preise möglichst moderat und niedrig zu halten. Wer bei uns mitmachen will, ist herzlich willkommen: Der Aufbau beginnt mittlerweile meist schon am Mittwoch vor dem Festival und wir können in der Woche um das Festival herum wirklich jede helfende Hand gebrauchen. Die Durchführung des Open-Airs erfordert aber auch seitens des Publikums das Einhalten bestimmter Regeln. Da wir uns hauptsächlich durch den Verkauf der Getränke finanzieren ist es nicht hinnehmbar, dass manche Leute kisten- und fässerweise Eigengetränke mitbringen. Also seit fair, kauft Getränke an den Ständen und tragt damit dazu bei, dass Großaktionen wie Waldstock unter diesen Konditionen möglich bleiben!
Wenn ihr wollt, könnt ihr uns dabei auch unterstützen. Dazu einfach das Beitrittsformular ausfüllen und ihr seid dabei!



