Freitag 5.7.2019

Samstag 6.7.2019

Freitag

Brickwater

Reduziert und ungefiltert kommen dieses Mal Brickwater, um unser Festival zu eröffnen. Mit den Nürnbergern starten wir dieses Jahr mit einer ordentlichen Portion Schwung, denn Brickwaters indie X folk X punk mischt Indie-Sounds, Folk-Harmonien und Punk-Riffs, weiches mit hartem, leises mit lautem. Die Nürnberger lassen sich nicht auf ein Genre begrenzen, aber halten ihre Songs immer so clean, dass die Songs direkt in den Kopf und die Beine schießt. Genau das richtige Rezept für unseren Start.

Black Sea Dahu

Die Grenzen der Realität scheinen sich aufzulösen, Entspannung legt sich über die Festivalwiese, Black Sea Dahu stehen auf der Bühne. Moderner, urbaner Folk, der uns einen Blick hinter die Kulissen des Lebens gewährt, ohne zynisch zu sein. Entstanden aus den Gedichten der Sängerin Janine Cathrein öffnet sich die Musik, den Gefühlen der Hörer. Die auf verschiedenen Reisen entstanden Songs, umschließen jeden, der/die sich in den Sog begibt. Klingt nach Stadt, nach Land, nach Reisen, nach Leben.

Globalivity

Liebe, Energie und Lebenskraft – all das vermittelt Globalivity mit feuriger Musik. So trifft eine Mischung aus sanftem Reggae Gesang und scharfen Ska-Riffs auf energiegeladene, groovige Bässe und leidenschaftliche Latin-Rythmen. Mit vielseitigen, musikalischen Einflüssen, sowie einer internationalen Besetzung aus Mexiko, Argentinien und Deutschland, lässt die Band die Menge erbeben und bringt wirklich jeden zum Tanzen. Also Sorgen über Bord werfen, Tanzbein schwingen und einfach fühlen, wie GLOBALIVITY in einer Sprache kommuniziert, die Menschen zusammenbringt und jeder auf der Welt versteht – die Musik.

RasgaRasga

Euphorie, Glitzer, ein Strudel aus fantastischer Stimmung, RasgaRasga reißen alle mit. Die Freunde fackeln ein Feuerwerk aus Emotionen ab. Die Menge verwandelt sich in eine tanzende, gelöste Einheit. Die eingeflochtenen, melancholischen Momente machen die Höhepunkte, nur umso euphorischer. Indiepop geprägt von der Musik des Balkans und beeinflusst von Klängen aus der ganzen Welt. Kurz, Globalpop. Lasst euch von dieser Stromschnelle mitreißen.

Samstag

A Blurred View

Microstock-Veteranen A Blurred View sind back. Suche, Aufbruch, Distanz, Nähe, all das vereinen sie zu einem Paket, das niemanden bedrückt zurücklassen wird, sondern auch Trost spendet. Post-Rock, der das Innere nach außen kehrt und so verständlich wie verstehend ist. Schlicht sprechen A Blurred View so vieles an, was das Leben auszeichnet, ohne jemals aufdringlich oder grüblerisch zu sein. In a Blurred View haben wir einen treuen Begleiter in den Hauptteil des Waldstockfestivals.

The Come and Go Go‘s

Punkrock from Outer Space! The Come and Go Go’s, gekommen von den Sternen, geben uns einen richtigen Kickstart in den Nachmittag. Sternenstaub schießt noch aus allen Ecken, während wir mit dreistimmigem Gesang weggefegt werden. Eine Mischung aus Melody-Punk und Garagerock treibt dieses Raumschiff an, das uns im Fullspeed Flight ins Festival feuert. Und sobald wir erst mit The Come and Go Go’s den Orbit verlassen haben, gibt es sicher keinen Weg mehr zurück.

ZULU

Zwischen analogen Gefühlen und digitalen Gedanken klingen ZULU wie sich die 20XX-Jahre anfühlen. Elektronik und Analoges verschmelzen zu einem Strom, in den alle Zuhörer eintauchen. In den Songs lassen sich aber auch immer wieder ihre Entstehungsorte erahnen, denn viele von ihnen entstehen, genau wie die Band ZULU selbst, on the road. Dream Pop, der sowohl zum Relaxen als auch zum Tanzen einlädt und niemanden unentspannt zurücklassen wird.

LAFOTE

Neue Wut mit LAFOTE! Post-Punk, der sich an den großen Vorbildern anlehnt, aber das Bild um neue Eindrücke und Beobachtungen zu erweitern. Mit direkten, kraftvollen Texten finden LAFOTE Ausdrücke für menschliche Gefühle und Probleme. Sie treten mit Wucht auf die Bühne, haben aber auch immer wieder ein Gespür für die ruhigen Momente. Aber macht es euch nicht zu gemütlich, denn LAFOTE bitten zur Eskalation.

Some Sprouts

In Retro-Feeling und LoFi-Charme getauchte Mischung aus Indiepop und Slacker Rock, das sind Some Sprouts. Tanzbare Gefühle aus flächigen Synthie-Sounds, eindrücklichen Gitarrenlicks und immer treffenden Drumpatterns. Some Sprouts fühlen sich nach Urlaub, Unwägbarkeit und Unbekümmertheit an. Zwischen purer Entspannung und Tanzwut sind Some Sprouts die perfekte Band für einen fantastischen Waldstocknachmittag.

FEELS (US)

“It’s crazy being alive today”. FEELS aus Los Angeles sezieren mit ihrer Mixtur aus Garage, Punk und Stoner Rock den Zustand der Welt. Und mit dem sind sie ganz schön unzufrieden. Dieser Unzufriedenheit machen sie auf der Bühne Luft, aber sind auch immer wieder für die ruhigen Momente zu haben. Auf Genregrenzen geben FEELS keine Acht: In einem Lied von melodischem Punk zu einer Ballade zu wechseln ist kein Problem. Gepaart mit kraftvollem, rohem Gesang machen FEELS absolut keine Gefangenen.

Sports Team (UK)

Ironiegeladen treten Indie-Post-Punk-Paket Sports Team am Abend auf die Bühne. Ihre Konzerte sind ein Must-See und sie werden euch demonstrieren warum. Energie und intelligente Texte schließen sich hier auf keinen Fall aus. Mit beißendem Humor ausgestattet, besingen sie alles zwischen Ashton Kutcher und englischen Autobahnen. Und trotz der ganzen Ironie, gerät der Spaß nie aus den Augen, denn wenn Sports Team eines sind, dann auf jeden Fall verdammt unterhaltend.

8 Stats (UK)

Elektro, Funk, Disco! Zum Höhepunkt des Festivals sind die Stats angesagt. Groovy und kosmisch werden Stats alle so für sie einnehmen, dass kein Bein mehr stillstehen und niemand sich dem Strudel entziehen kann, den sie entfachen. Die Inspirationen aus Art-Rock, 80er Synthies und Disko-Pop mögen zwar alt klingen, doch fühlen sich Stats so modern wie überhaupt möglich an. Die besondere Energie zwischen den Bandmitgliedern lässt das alles nur umso mehr leuchten. Also rein in die Nacht mit Stats!

Kalaha Moon

um Abschluss haben wir noch etwas ganz Besonderes für euch: Kalaha Moon verbinden ihren elektronisch beeinflussten Psychedelic Funk mit Klängen aus der ganzen Welt. Während in einem Moment die Wüste zum Greifen nah scheint, hört man im nächsten bereits tiefen, kehligen Gesang, der sich eher einem Wikinger zu ordnen lässt. Untermalt mit tiefem Bass kann man sich noch einmal in die Nacht treiben lassen. Kalaha Moon bedeutet sich fallen zu lassen und in ihre Klangwelten abzutauchen.